Hitzeschlacht im Stöffelpark

Hitzeschlacht im Stöffelpark!!!
Ich bin im Moment noch total geflasht von allen Erlebnissen die ich in den letzten zwei Wochen
erlebt habe.
Vorletztes Wochenende war ich in der Rolle als Betreuer auf Torsten Weber‘s Rennen „Race across
Germany“ und letztes Wochenende war ich in Enspel beim „24h Stöffel-Race“ als Solofahrer,
zusammen mit meinem Teamkollegen Ralf Katz, an den Start gegangen. Hape Schumacher und Ingo
Manteufel starteten im Zweierteam.
Freitags sind wir bei bestem Wetter nach Enspel in den Stöffelpark gefahren und haben unser Lager
eingerichtet.
Das Schöne an dem sogenannten Stöffel-Race ist, daß es sich um eine sehr schöne und familiäre
Veranstaltung handelt. Wenn man hier die Startunterlagen abholt dauert es immer einige Zeit bis
man wieder zurück am Lagerplatz ist. Überall trifft man Bekannte, mit denen man einen Plausch hält.
Christian Mager, der Veranstalter, und sein Team haben hier wieder einmal ein super Event an einem
besonderen Ort auf die Beine gestellt.
Am Samstag um 12:00 Uhr ging es wie immer bei den 24h Rennen los als müsste nur eine Runde
gefahren werden. Das Wetter war super, nur Sonne. Keine Wolke am Himmel zu sehen und die Hitze
in der ehemaligen Basaltgrube wurde immer heißer. Für mich hat es sich angefühlt als würde ich in
der Wüste fahren. Nach dem Start bin ich gar nicht in Schwung gekommen und habe mich sehr
schlecht gefühlt. Dicke Beine, zu heiß …. Mimimimi. Ralf Kaltz hat mich in den ersten Stunden so oft
überholt, daß mir schwindelig wurde .
Bei den Temperaturen konnte ich nur auf mich schauen und bin mein Tempo gefahren. Für mich war
es nun erstmal wichtig in die Nacht zu kommen. Meine Frau hat mich spitzenmäßig verpflegt und mir
jeden Wunsch erfüllt. Einfach toll!
Am späten Nachmittag lag ich auf dem siebten Platz und drehte immer noch solala meine Runden.
Ich weiß nicht ob es an der Hitze lag, aber nach sechs Stunden bekam ich Krämpfe. Was nun??? Es
sind ja „nur noch“ 18 Stunden zu fahren. Von nun an bin ich so viel wie möglich im Wiegetritt und
dickem Gang gefahren. Und was soll ich sagen, ab diesem Moment fing es bei mir an zu laufen. Die
Sonne verschwand und mein Zustand wurde immer besser. Je kühler es wurde, umso besser fuhr ich.
Als die Sonne wieder aufging war ich auf dem zweiten Platz. Unglaublich! Ich dachte ich träume.
So wie die Kraft in der Nacht gekommen war, so ging sie mit aufgehen der Sonne wieder zurück. Hier
möchte ich mich bei meinen Teamkollegen bedanken, die mich schön in letzten Stunden gezogen
haben. Einfach geil.
Am Ende hat das Team Eifelcycling-Northwave einen Doppelsieg in der Soloklasse rausgefahren. Ingo
und HaPe wurden in der Zweierwertung Vierte.
Ein ganz besonderes Lob an alle unsere Betreuer.

Danke an all unsere Sponsoren,
#Hape-
Sporthandel #Northwave #Vittoria #SponserSportfood #Dreambikes#americanclassic #answer