AllgemeinRennen

24H RENNEN DUISBURG 2017

 

 

Heute Morgen bin ich aufgewacht und dachte ich hatte einen wunderschönen Traum. In meinem Traum hab ich zusammen mit Jana das 24h Rennen in Duisburg gewonnen. Als ich mich dann bewegt habe und meine müden Knochen gespürt habe, dachte ich mir schon, das war mehr als nur ein Traum. Und als ich dann in der Küche einen schönen Pokal mit einer Goldmedaille sah, war es klar. Wir haben die 24h von Duisburg in der Zweier Mixed Wertung wirklich gewonnen!!!
Aber nun noch mal zum Wochenende.
Am Freitag sind wir vom Northwave 24h Team – Voreifel Euskirchen e.V. in Duisburg angereist um in mehreren Kategorien zu starten. Torsten Weberging als Titelverteidiger in der Soloklasse an den Start. Ich fuhr zusammen mit Jana Kalbertodt vom befreundeten Team Radsport Nagel Remscheid im Zweier Mixed. Dirk Hoever fuhr mit Sebastian Brenner(die Rakete) im Zweier und dann hatten wir noch einen Vierer mit Hans Peter Schumacher, Andreas Ro, Carsten und Fred am Start.
Aber nun zum Rennen von Jana und mir. Wir haben uns vor dem Rennen abgesprochen das Jana startet und das wir immer nach zwei Runden wechseln. Pünktlich um 12:00 ging es bei Regenwetter los. Das Gute an diesem miesen Wetter war aber, daß es nicht heiß war und das es nicht staubte .
Jana gab von Anfang an mächtig Gas und ich musste mich richtig anstrengen um da mitzuhalten. So drehten wir unsere Runden. Trotz aller Anstrengungen machte es wirklich Spaß. Nach einigen Runden lagen wir auf dem ersten Platz und hatten ca. 3 Minuten Vorsprung auf den Zweiten. Nicht viel aber es war ein Anfang. Um für mich ein wenig Sicherheit zu haben, notierte ich mir die Startnummer unseres Verfolgerteams, die 4039, auf mein Handgelenk und habe immer Ausschau nach diesem Team gehalten. Der Abstand wurde im Rennen immer ein wenig größer.
In der zweiten Runde meines 9ten Stints krachte es plötzlich, mitten in der Auffahrt zum Monte Schlacko, heftig in meinem Hinterrad und dann wurde es ganz still. So ein Mist … kein Vortrieb mehr. Freilauf in beide Richtungen. Also, den Monte Schlacko hochlaufen, runterrollen lassen um dann in die Wechselzone zu rennen. Dort völlig fertig an Jana übergeben. Gott sei Dank hatte ich noch ein anderes Laufrad dabei.
Bei meinem letzten Törn in der Nacht, wir lagen mit fast einer Runde Vorsprung in Führung, wollte ich in die Wechselzone fahren um an Jana zu übergeben. Rummms, das kannte ich aber nicht. Ich bin an den Schienen vor den Absperrbalken vor der Wechselzone hängen geblieben und hab dort ein wenig Erdkunde gemacht. Mir ist bis auf ein paar Schürfwunden an Ellbogen und Knie nichts passiert. Nur mein Lenker hat den Einschlag in die Begrenzungsmauer nicht heil überlebt. Mein Carbon Lenker hat nun keinen Griff mehr für eine Aeroposition. In der Pause habe ich den Lenker noch ausgiebig auf Festigkeit getestet und dann ging es weiter. Er hat auch bis zum Ende durchgehalten.
Nach 16 Stunden hatten wir endlich eine Runde Vorsprung, aber das Komische war für mich, die Zweiten hab ich immer noch nicht auf der Strecke gesehen. Verfolgt uns hier ein Phantomteam?
Nach 24 Stunden und acht Minuten war das Rennen für uns zu Ende. Mit gefahrenen 75 Runden haben wir gewonnen. Das ist ein super Gefühl dann über die Ziellinie zu fahren. Das ganze Team hat sich mit uns gefreut. Heute merke ich erst wie anstrengend es wirklich war.

Danke an Jana vom Team Radsport Nagel für dieses geniale Rennen.
Danke an meine Frau für die super Betreuung.
Danke ans gesamte Team Northwave.

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